Sofalesungen

Michal Steinemann
«Die Aufgeknackten»

© Romano Riedo

Bern

So 21.04.2024 17:00 Uhr

zu Gast bei Kilian Meyr

Eintritt

Zahl was Du magst: 10.-/20.-/30.-

Mit KulturLegi 5.-

In Zusammenarbeit mit dem Berner Lesefest Aprillen 2024 

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Michal Steinemann

ist in Biel geboren und in Fribourg aufgewachsen. Sie studierte von 2018 bis 2021 am Schweizer Literaturinstitut. Nun gibt sie Lesungen, teilweise in Zusammenarbeit mit Musiker*innen. Nebst dem literarischen Schreiben ist Steinemann gewandt im Tiefdruck und ist Mitglied des Druckateliers «Le Pilon à Os» in Fribourg.

Moderation: Olga Lakritz

«Die Aufgeknackten»

«Regentropfen kleben an der Fensterscheibe, ich esse Pflaumen schaue ins Nasse/ verkrieche mich im weiten roten Pullover/ esse weiter Pflaumen und sehe, wie der Regen fällt/ Ich habe zu wenig gegessen und mir ist darum kalt (…)». Michal Steinemanns lyrische Erzählung «Die Aufgeknackten» (Knapp Verlag 2023) schildert die manchmal belebenden, manchmal harten Besuche einer jungen Frau bei ihrer Schwester. Das Buch erzählt davon, was diese Schwesternbeziehung stärkt, stabilisiert und was sie zerstört. Die Oberflächlichkeiten, die Höhen und Tiefen werden in einer eigenwilligen Form reflektiert, die das Lesen zu einem Erlebnis macht.

© Paula Troxler

Welches Buch hat dich besonders geprägt?

​Vor bald zwei Jahren, die Vermengung von Julia Weber, weil mir ihre Bilder und Gedanken im Moment, als ich das Buch las, sehr fest weitergeholfen haben.

Wann ist ein Buch ein Buch?

​Ein Buch ist ein Buch, wenn es einen Rücken hat, wenn auch nur einen krummen oder schmalen.

Was bedeutet es für dich, ein Buch zu schreiben?

​Aus meinem kleinen Leben herauszutreten und mit Sätzen und Zufällen zu spielen, etwas Eigenständiges daraus zu formen.

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