Sofalesungen

Dominic Oppliger
«acht schtumpfo züri empfernt»

© Daniel Drognitz

Bern

Fr 06.04.2018 22:00 Uhr

zu Gast bei Schlachthaus Theater Bern

Eintritt

10.-

In dieser ganz besonderen Sofalesung erkunden wir zu später Stunde die oberen Stockwerke des Schlachthaus Theater Berns. Ein Einblick in die Welt, in der sonst die Künstler*innen residieren.


EINE KOOPERATION MIT DEM LESEFEST APRILLEN

Dominic Oppliger

(*1983) ist in Schlieren geboren, aufgewachsen im Aargau und lebt in Zürich. Veröffentlichte als Musiker zahlreiche Alben (u.a. Doomenfels), spielte Tourneen im In- und Ausland, arbeitete als Gärtner, studierte Soziale Arbeit, lebte im Ausland, wurde Vater, absolvierte den Master Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste und konzentriert sich seither auf Performen und Schreiben in Dialekt.

Moderation:

Anna Chudozilov

«acht schtumpfo züri empfernt»

Er sitzt auf einem Betonblock in einer Stadt, acht Stunden von Zürich entfernt und wartet tränenüberströmt auf eine Frau. Im Folgenden erzählt er uns die Geschichte dahinter, in der eine violette Hose zum roten Faden wird. Das klingt vorerst klassisch, doch schon der Titel von Dominic Oppligers Debüt verrät: da wird mit Form und Klang des Schweizerdeutschen gespielt. Das Erzählen wird nicht nur formal sondern auch inhaltlich reflektiert und bildet das Grundthema. Der Text erstrahlt im mündlichsten Zürideutsch und ist nicht so einfach zu entschlüsseln.

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So auch bei Oppliger: Wer sich darauf einlässt, wird sich in eine Geschichte hineingeben, die einen so schnell nicht mehr herauslässt.
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