Sofalesungen

Agnes Siegenthaler
«So nah, so hell»

© Karen Moser & Elias Bannwart

Thun

So 02.03.2025 17:00 Uhr

zu Gast bei Kunstmuseum Thun, Hofstettenstrasse 14, 3600 Thun

Eintritt Zahl, was du magst: 10 / 20 / 30 (mit KulturLegi 5.-)

Im Rahmen von Literaare

Agnes Siegenthaler

Agnes Siegenthaler, geb. 1988 in Bern, hat Literarisches Schreiben und Soziale Arbeit studiert. Sie verfasst Prosa und Gedichte, lebt und arbeitet in Bern und Fribourg. «So nah, so hell» ist ihr Debütroman.

Moderation:

Anna Chevalier

*1988, ist Schwarzteetrinkerin und Vielleserin, Gewohnheitstier und Sandwichkind. Ihr Velo ist mattviolett. Sie mag Worte. Wie mattviolett. Sie hat in Biel Literarisches Schreiben studiert und schreibt kurze und lange Prosatexte. Über Menschen und deren Menschsein, über die Dringlichkeiten des Alltags. Ausserdem ist sie als Seklehrerin, Chorleiterin und Mutter tätig.

«So nah, so hell»

An einem stillen Nachmittag verschafft sich Letta Zugang zu einem Haus, das kurz vor der Räumung steht. Mit einem präzisen Protokoll im Kopf nähert sie sich dem zurückgelassenen Hausrat, auf der Suche nach einem besonderen Andenken an die Frau, die einst hier lebte. Während sich Lettas Suche schwieriger als gewöhnlich gestaltet, beginnen die Gegenstände des Haushalts von dem Leben zu erzählen, dessen Zeugen sie wurden.


Vielstimmig und experimentell entfaltet sich nach und nach die Geschichte von Lore. Es ist eine Geschichte über das Gefühl des Fremdseins und des Gehindertwerdens, über Freundschaft und familiäre Bindungen, die jenseits klassischer Verwandtschaftsverhältnisse bestehen. Vor allem jedoch ist es die Geschichte einer Frau mit vielen Geheimnissen.


In ihrem poetischen und vielschichtigen Debüt geht Agnes Siegenthaler der Frage nach, wie nah man einem Menschen kommen kann, der nicht mehr unter uns weilt, und wie hell sein Licht noch strahlen kann.

© Paula Troxler

Es sieht zwei Menschen in der Küche stehen. Eine Frau und einen Mann. Sie hat einen Koffer, er hat einen Hut. Das Hasenauge sieht, wie die Frau schüchterne Blicke wirft; in die Küchenschränke hinein und in den modernen Kühlschrank.

So nah, so hell, S. 10, Zytglogge 2025

Welches Buch würdest du dir am liebsten vorlesen lassen? Und von wem?

​Toll wäre, wenn Jaqueline Badran mir Der kleine Prinz vorlesen täte.


Was bedeutet es für dich, ein Buch zu schreiben?

​Stress und Selbstermächtigung


Auf welchen Drink würdest du deine Lieblingsautorin gerne einmal einladen?

​Ich habe keine Lieblingsautor*in, aber einen Kaffee trinken mit Herta Müller wäre sicherlich nett. Möglicherweise ist sie aber eher ein Tee-Mensch.

Alle Sofalesungen
Fork Burke
«ALITHEA»
So 18.10.2026 17:00 Uhr
Bern
Simon Beuret
«Flèche»
So 18.10.2026 17:00 Uhr
Cortébert
Workshop in Biel
Fotografieren von Literaturveranstaltungen
Fr 23.10.2026 13:30 Uhr
Bern
Hayat Erdoğan
«Hauptsache kein Zeitgeist»
So 22.11.2026 17:00 Uhr
Bern
Gianna Olinda Cadonau & Valentin Decoppet
«Ces fleurs qui éclosent à l’ombre»
So 20.12.2026 17:00 Uhr
Bienne
Claudio Losa
«Padre e figlio»
So 18.10.2026 16:00 Uhr
Bellinzona
Julia Trachsel
«Alles in allem»
So 18.10.2026 17:00 Uhr
Riehen
Yari Bernasconi & Anita Rochedy
«La Maison vide»
So 18.10.2026 17:00 Uhr
Genève
Janica Irina Madjar
«Den Berg auf der Zunge»
So 25.10.2026 17:00 Uhr
Zürich
Aidin Halimi
«In den Flügeln das Licht»
So 25.10.2026 17:00 Uhr
Zürich